Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘aus der realen Welt’ Category

https://www.facebook.com/PolitikUndZeitgeschehen/?hc_ref=ARSU0I5yMjkmCz7CZ6zqsE-SdMxTd4qPYF3CuJ3DUXmlaEHWgKtlYwmWaYJbQUVzE3Y&fref=nf

Advertisements

Read Full Post »

Wer unzufrieden ist über die soziale Ungleichheit im Land, liegt damit nicht falsch. Aber die Politik will die Tatsachen nicht wahrhaben.

„Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig,“ schrieb Kurt Tucholsky 1931 mit einem Schuss Ironie über die Manipulation der Bürger durch die Politik. Das Zitat trifft auch heute noch zu. Viele Menschen in Deutschland klagen über eine zu hohe soziale Ungleichheit. Sie fühlen sich abgehängt und sorgen sich um ihre Zukunft. Die Elite dagegen klagt, Bürgerinnen und Bürger verkennten die Realität. Es ginge Deutschland doch eigentlich gut. Die soziale Marktwirtschaft sei lebendig, und es gehe in unserem Land gerecht zu.

Damit erhebt die Elite Anspruch auf die Deutungshoheit über die Fakten, über die Wahrheit. Aber kann es sein, dass es nicht die Menschen sind, die das meiste falsch verstehen, sondern die kleine Gruppe von Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Medien?

Das Grundgefühl vieler Menschen in Deutschland heute ist eines der Angst und Sorge vor der Zukunft und vor Chancenlosigkeit. In Umfragen sagen 70 Prozent der Deutschen, dass sie die soziale Ungleichheit als zu hoch empfinden. Immer mehr Menschen fühlen sich abgehängt. Sie haben das Gefühl, dass sie hart arbeiten, aber ihre Arbeit sich immer weniger lohnt, und dass es immer schwieriger wird, ein ordentliches Auskommen zu haben. Viele befürchten, dass ihre soziale Absicherung schwach ist und im Fall von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Alter nicht reichen wird, um ein massives Absinken ihres Lebensstandards zu verhindern. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass es den eigenen Kindern und Enkelkindern nicht besser gehen wird als ihnen selbst.

In ihren Augen beweist dieses Gefühl: Die Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft wurden gebrochen. Diese soll nicht nur einen funktionierenden Markt gewährleisten, sondern auch ein gutes Sicherungsnetz garantieren, den Bürgern aber zugleich eine hohe Eigenständigkeit und Eigenverantwortung ermöglichen.

Der Tabubruch

Große Teile der Elite in Deutschland leugnen jedoch, dass die soziale Ungleichheit ein zentrales Problem sei. Sie reagieren erbost auf die Schlussfolgerung, die Soziale Marktwirtschaft breche ihr Versprechen. Das auszusprechen ist für sie ein Tabubruch: Die Soziale Marktwirtschaft ist unser Gesellschaftsvertrag, und sie war die Grundlage für das deutsche Wirtschaftswunder, das nach dem Zweiten Weltkrieg viele Jahrzehnte lang andauerte.

Viele leugnen das Problem mit Verweis auf die wirtschaftlichen Erfolge der vergangenen zehn Jahre. Die Arbeitslosenquote ist von über 5 Millionen auf heute 2,7 Millionen halbiert worden. Wir sind stolz, Export-Vizeweltmeister zu sein, und auf die vielen deutschen Weltmarktführer. Deutschland ist viel besser durch die globale Finanzkrise und die europäische Wirtschaftskrise gekommen als die meisten unserer Nachbarn.

Viele ignorieren jedoch, dass diese Erfolge nicht allen, sondern nur wenigen Menschen zugute gekommen sind. Das reale Einkommen mehr als jedes dritten Haushalts in Deutschland ist in den vergangenen 15 Jahren geschrumpft. Mehr Menschen arbeiten in prekärer Beschäftigung, oder sie würden gerne mehr arbeiten und damit auch mehr Geld verdienen. Die Ungleichheit der Einkommen der unter 40-Jährigen ist heute doppelt so hoch wie in der Generation ihrer Eltern. Und Chancengleichheit und soziale Mobilität sind im internationalen Vergleich häufig gering.

Diskriminierung von Kindern, Frauen, Migranten

Kinder aus sozial schwächeren Familien haben es enorm schwer, ihre Talente und Fähigkeiten zu nutzen und Eigenverantwortung für ihr Leben übernehmen zu können. Frauen werden im Arbeitsmarkt deutlich diskriminiert und die Politik tut noch immer zu wenig, um dies zu beenden. Auch Menschen mit Migrationshintergrund haben es ungleich schwerer, ihre Fähigkeit zu nutzen und bei Bildung, im Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft eine faire Chance zu bekommen.

Viele Vertreter der sogenannten Elite bestreiten das oder spielen das Problem herunter. Sie sehen kein Scheitern von Politik und Gesellschaft, die Ungleichheit zu adressieren und den sozialen Konflikt zu entschärfen. Einige behaupten, die Globalisierung oder Europa trügen Verantwortung für den zunehmenden politischen Extremismus und die Unzufriedenheit der Menschen. Andere wollen die Zuwanderung verantwortlich machen, die Schwierigkeiten der Integration von Flüchtlingen oder die Tatsache, dass Deutschland seit langem ein Einwanderungsland ist.

Abschottung ginge am Problem vorbei

Sie alle verstehen das Problem falsch: Die Unzufriedenheit rührt nicht aus einem kulturellen Konflikt. Weder die Globalisierung noch Europa sind schuld an ihr. Deshalb ist auch die von den Eliten anvisierte Lösung falsch. Die Politik zu renationalisieren, die Grenzen auch für EU-Bürger höher zu ziehen, Europa und seine Institutionen zu schwächen, andere Kulturen und Religionen in Deutschland abzulehnen – all das wird nicht das grundlegende Problem der sozialen Ungleichheit lösen.

Genauso falsch ist der gegenwärtige Versuch der Bundesregierung, die Bürger mit Geldgeschenken ruhigzustellen und sich Stimmen im kommenden Wahljahr zu erkaufen. Viele der diskutierten Rentenerhöhungen und Steuersenkungen kommen eben nicht den Menschen zugute, die diese Hilfe bräuchten. Und mehr Sozialausgaben lösen nicht das Problem der schädlichen und zu hohen sozialen Ungleichheit. Denn diese fordert eine massive Investitionsoffensive in Bildung und Ausbildung, in die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt und eine zielgenaue Stärkung der Sozialsysteme.

Es sind nicht die Menschen, die mit ihrer Unzufriedenheit über die hohe soziale Ungleichheit falsch liegen. Sondern es ist die Politik, die diese unbequeme Tatsache nicht wahrhaben möchte. Denn dies erfordert ein grundlegendes Umdenken hin zu einer zielgenaueren Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie große Investitionen. Der gewählte Weg der Ausweitung von staatlichen Transfers an zu meist eh schon privilegierte Gruppen wird nichts grundlegend am Problem der sozialen Ungleichheit in Deutschland ändern.

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-12/soziale-ungleichheit-elite-bildung-arbeitsmarkt-fratzschers-verteilungsfragen/komplettansicht

Read Full Post »

Sehr Sehenswert! Ich teile nicht alle ihre Meinungen,aber die Grundbotschaft „Aufwachen Leute!“ ist richtig,ist gut und sollte verbreitet werden.

Read Full Post »

Read Full Post »

Sehr geehrte Damen und Herren Politiker,

was glauben Sie, wie lange es noch dauert, bis der Frust und die Wut der Bürger über die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland eskaliert? Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum Sie die Meinung und die Wünsche der Bürger und Wähler so missachten und diese nicht berücksichtigen sowie deren Vertrauen so missbrauchen. Die Ungerechtigkeit in unserem Land schreit zum Himmel und deshalb schicke ich Ihnen anbei ein paar Meinungen von uns Bürgern, denen ich mich voll anschließe, denn auch ich bin von Altersarmut betroffen und auch ich habe – wie so viele Bürger – jegliches Vertrauen in die Regierung verloren, weil wir nur noch belogen, betrogen und ausgenützt werden. Sie sind inzwischen an Unbeliebtheit nicht mehr zu toppen!!! ES REICHT!!!!! DAS FASS IST VOLL!!!!!

1. ARBEITEN IN DEUTSCHLAND
Merkel »Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut!«
8 Mio. Niedriglöhner, Stundenlohn 8,50 €, Monatsgehalt 1473 €, 40 Stundenwoche, 45 Arbeitsjahre, Nettorente 590 €
Erhöhung der Monatsbeiträge ab 1.1.2017:
Kindergeld = + 2 €, Kinderzuschlag = + 10 €, Hartz 4 = + 2 bis 4 €

13 Mio. Menschen arbeiten in prekären Jobs. 900 Euro netto im Monat – davon sind gut 13 Mio. Menschen in D betroffen. Erwerbsarmut. Arm trotz Arbeit. Schuften für Niedriglöhne! Agenda 2010

5 Mio. Vollzeitstellen wegrationalisiert. Von 1991 bis 2017 wurden ganze fünf Mio. Vollzeitstellen gestrichen. Entstanden sind dafür 10 Mio. Teilzeitstellen, die allein zum Leben nicht reichen.

7,3 Mio. Minijobs!!! 1991 hatten nach Angaben des IAB 900.000 deutsche Menschen einen Nebenjob. 2017 gibt es 7,3 Mio. gemeldete Minijobs.

15,3 Mio. Menschen arbeiten in Teilzeitjobs. Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeitjobs, viele auch unfreiwillig. Seit 1991 ist ein Anstieg von 6,3 Mio. auf heute 15,3 Mio. zu verzeichnen.

2. ARMUT IN DEUTSCHLAND
13 Mio. Menschen sind Hartz 4 berechtigt. Es gibt 8 Mio. gemeldete SGB II Empfänger und 5 Mio., die sich aus Scham und Angst nicht trauen, zu melden.

1,8 Mio. Bürger sind auf die Tafel angewiesen. Andere Einrichtungen sind hier nicht mit einberechnet. Um nicht zu verhungern – DIE TAFEL.

Mehr als 350.000 Haushalte in einem Jahr waren ohne Strom. Weitere sechs Mio. Menschen waren in 2016 von Sperrung bedroht. Ein Anstieg der Folgen hat!

Heute sind 860.000 Menschen wohnungslos. Fast eine Mio. Wohnungslose in Deutschland 2017.

Die Regierung zensiert unliebsame Studie. Der Armuts- und Reichtumsbericht wurde von unserer Bundesregierung gefälscht und über unsere üblichen Medien als Desinformation gestreut.

Obdachlose:
Frankfurter Stadtpolizisten verdonnern Obdachlose zu Verwarnungsgeldern, weil sie in Fußgängerzonen oder auf öffentlichen Bänken schlafen. Das Schlafen auf Bänken oder in Fußgängerzonen fällt unter den Tatbestand des Lagerns im öffentlichen Raum, das nach der städtischen Gefahrenabwehrverordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) bestätigte, dass die Stadtpolizei von den Obdachlosen bisweilen ein Verwarngeld kassiere. Stadtpolizisten erteilen einzelnen Obdachlosen, die im Freien schlafen, sogenannte Bar-Verwarnungen. Dabei müssen die Betroffenen vor Ort einen bestimmten Betrag bezahlen. Die Linke zeigte sich über diese Praxis empört.
„Nicht die Obdachlosen sind das Problem, sondern die Armut der Menschen in dieser Stadt“, sagte die Stadtverordnete Astrid Buchheim.

3. RENTEN UND DIÄTEN
Die Regierung gibt hunderte Milliarden für Bankenrettung und Aufrüstung aus, erhöhen sich jährlich ihre üppigen Diäten, lassen Großkonzerne Steuern hinterziehen und erzählen dem Steuerzahler, er sollte bis 70 arbeiten?????

8,5 Mio. Rentner haben 700 Euro im Monat. 2017 beziehen 8,5 Mio. Rentner in Deutschland gerade mal 700 Euro im Monat für Miete, Heizung, Essen und Genuss. Jeder zweite Rentner lebt von weniger als Hartz IV.
O-Ton MERKEL: „An der gesetzlichen Rente haben wir bis 2030 die Reformschritte eigentlich gemacht, die ich für notwendig erachte“.

Gleichzeitig wurden die Diäten für die Abgeordneten auf 9.542 € erhöht – obwohl noch gar keine Regierung gebildet wurde?????

Die Rentenkosten für EU-Spitzenpolitiker explodieren auf über 67 Milliarden Euro ….. dieses Geld reicht, um 3,8 Mio. deutschen Rentner eine Rente von 1.500 € im Monat zu ermöglichen.

Deutschland – wohl eines der reichsten Länder, aber das Rentensystem am fünfletzten Platz!!!! DAS IST EINE SCHANDE FÜR DEUTSCHLAND!!!!!

4. Eine kleine Auflistung, was Merkel für ihr Volk geleistet hat:
– höchste jährliche Staatverschuldung
– höchste gesamte Staatsverschuldung
– höchste Anzahl von Leiharbeitern
– höchste Anzahl von Aufstockern
– höchste Anzahl von Millionären
– höchste Diäten für Abgeordnete
– höchstes Renteneintrittsalter
– höchste Anzahl von Tafeln
– höchste Steuerlast
– höchste Mieten und Strompreise
– höchste Anzahl illegaler Einwanderer
– höchste Anzahl von Terroranschlägen
– Altersarmut
– Kinderarmut
– In deutschen Krankenhäusern betreut eine Pflegekraft im Schnitt 13 Patienten (anstatt 6-7)
– Bundesregierung klagt gegen Veröffentlichung von Studien zu Glyphosat!!!!! Schlimm ist, dass die Politik nicht nur den Lobbyisten gehorcht, sondern uns damit vergiftet, das Rentenproblem ignoriert und in die Altersarmut treibt und auch die Krankenversicherung doppelt so teuer wie in Österreich ist.

 

Mir ist er etwas zu emotional verfasst,aber der Kern ist getroffen.

Quelle ist die Facebook Gruppe: Die Rente muss zum Leben reichen – Altersarmut geht gar nicht.

https://www.facebook.com/groups/291172877955133/

Read Full Post »

Read Full Post »

An den Bundestagspräsidenten
Politiker die nichts gegen systematische Altersverarmung unternehmen, sind für uns nicht wählbar!
Bitte leiten Sie die folgende Erklärung an die Fraktionen und Politiker in ihrem Hause weiter:
„Politiker die nichts gegen systematische Altersverarmung unternehmen, sind für uns nicht wählbar!
Wir werden in Zukunft keinem Politiker mehr unsere Stimme geben, der nicht bereit ist, den Kurs zur massenhaften Altersarmut umzudrehen.
Wählbar sind für uns nur noch Politiker, die sich dafür einsetzen, die umlagefinanzierte Rente in den alten Stand zurück zu versetzen.
Ziel muss wieder sein: Lebensstandardsicherung im Rentenalter. Anhebung der Rente auf mindestens 53% des Nettoeinkommens der aktiv Beschäftigten!“ . .

Quelle Campact und Unterschriften bitte hier: https://weact.campact.de/petitions/politiker-die-nichts-gegen-systematische-altersverarmung-unternehmen-sind-fur-uns-nicht-wahlbar-1

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: