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Archive for the ‘aus der realen Welt’ Category

WICHTIG…BITTE BEI MADDY LESEN.

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Bestrahlte Lebensmittel

Wie unser Essen mit Atomtechnik in Berührung kommt

Von Udo Pollmer

Länger haltbar durch die Strahlenkanone: Obst. (Stock.XCHNG / Hector Sosa)

Die Atomtechnik dient mitnichten nur der Gewinnung von Energie für die Stromversorgung und von Plutonium für Atombomben. Sie spielt auch eine kleine aber feine Rolle bei der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln.

Nur ungern wird heute in der Öffentlichkeit über die Nutzung von Radioaktivität zur Produktion von Lebensmitteln gesprochen. Wohlgemerkt: Es geht hier nicht darum, dass Lebensmittel radioaktiv werden und strahlen könnten, sondern um die Nutzung von Radionukliden in der Produktionskette.

Am bekanntesten ist noch die Lebensmittelbestrahlung. Dabei werden Produkte, angefangen von Früchten über Gewürze bis hin zu Fertiggerichten in Spezialbetrieben mit der Strahlenkanone behandelt. Bei Pfeffer oder Fertigmenüs geht es um die Haltbarmachung. Die Strahlung zerstört Leben, folglich lassen sich mit einer ausreichend hohen Dosis Parasiten und Keime zuverlässig abtöten. Bei Früchten soll vor allem die Reifung verzögert werden. Unreif geerntetes Obst wird soweit in seiner Biochemie gestört, dass es zwei, drei Wochen länger dauert, bis der Reifungsvorgang wieder in geordneten Bahnen läuft. Der Zeitgewinn erlaubt es, den Transport vom Flugzeug auf das langsamere Schiff zu verlagern.

Natürlich muss bestrahlte Ware deklariert werden; aber ich vermute mal, dass Sie noch nie ein solches Etikett gesehen haben. Der Grund: Bestrahlt wird nur das, was später nicht deklariert werden muss – wie Gewürze für Zutaten von Fertiggerichten. Oder die Deklaration wird einfach „vergessen“. Als Strahlenquelle dient entweder ein Elektronenbeschleuniger, der vor allem oberflächlich wirkt und beispielsweise zum Sterilisieren von Verpackungen genutzt wird. Oder man gewinnt aus alten Brennstäben Cäsium 137. Cobalt 60 wiederum wird im Neutronenfluss des Reaktors erzeugt. Das „Lehrbuch der Lebensmittelchemie“ vermeldete 1974 noch stolz: „Schließlich soll damit der Verwertung und Energienutzung radioaktiver Abfallprodukte aus Atomreaktoren ein neuer Weg gewiesen werden.“

Auch in den Lebensmittelbetrieben selbst gibt es Geräte, die letztlich mit Atommüll arbeiten. Zur Füllhöhenkontrolle werden Bierflaschen, Saftkartons oder Kondensmilchdosen oben mit Gammastrahlen durchleuchtet. Säuft die Strahlung auf ihrem Weg zur anderen Seite der Verpackung im Produkt ab, dann sind die Gefäße ordentlich befüllt. Wenn nicht, werden sie aussortiert. Inzwischen gibt es andere technische Lösungen – aber die alten Geräte werden noch heute der Lebensmittelwirtschaft angeboten. Der Strahler, der da verwendet wird, ist Americium 241. Es entsteht aus Plutonium. Ein Beispiel für die Gedankenlosigkeit im Umgang mit fragwürdigen Materialien.

Doch der Einsatz der Atomtechnik ist viel breiter. Ohne sie wäre unser heutiges Angebot an Getreide – also Brot, Bier oder Nudeln – aber auch an Obst und Gemüse undenkbar. Jahrzehntelang wurde das Saatgut im Rahmen der Mutationszüchtung bestrahlt – und das sowohl in Forschungsreaktoren als auch direkt in den Atomkraftwerken. Es gibt wohl kein pflanzliches Lebensmittel, das nicht künstliche Gene von der Kernkraft im Erbgut trägt. Diese Methode gewinnt heute wieder an Bedeutung, obwohl sie die Freisetzung einer riesigen Zahl von künstlichen Mutanten erfordert. Aber sie gilt als Alternative zur Gentechnik. Ein Verzicht auf Gentechnik bedeutet in der Praxis auf der ganzen Welt die verstärkte Nutzung der Atomzüchtung. Entweder – oder!

Selbst im Biolandbau spielt die Radioaktivität eine wichtige Rolle. Mit der Strahlenkanone werden in den Bti-Präparaten, das sind unverzichtbare Mittel zur biologischen Schädlingsbekämpfung, die Sporen abgetötet. Das dient dem Schutz von Verbraucher und Umwelt.

Wir sehen: Risikoeinschätzungen – egal ob durch die Fachwelt oder die Öffentlichkeit – sind stets von der Zeit geprägt, in der sie vorgenommen werden. Auch Experten sind nicht unfehlbar und – nicht unverwundbar: Wenn es kracht, werden sie in Japan diesmal die Suppe mit auslöffeln müssen, die sie ihren Mitbürgern eingebrockt haben. Mahlzeit!

Literatur:
Schormüller J: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer, Berlin 1974
Kapfelsperger E, Pollmer U: Iß und stirb. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1982
Van Harten AM: Mutation Breeding. Cambridge University Press, Cambridge 1998
Kaiser-Alexnat R: Biologischer Pflanzenschutz: Bacillus thuringiensis. Julius-Kühn-Institut 2008
Wehner G: Strahlenbelastung durch industrielle Anwendungen und Industrieprodukte. In: Schweizerische Vereinigung für Atomenergie: Allgemeine Strahlenbelastung des modernen Menschen. Zürich-Oerlikon 1973, S.29-44
Einschlägige Firmenschriften der Anbieter von Füllstandskontrollanlagen

Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de/bestrahlte-lebensmittel.993.de.html?dram:article_id=154559

 

Ich wußte zwar das Gewürze so bestrahlt werden und war auf der Suche nach nicht atomar bestrahltem Pfeffer da stolperte ich über den Artikel, aber vom Rest wußte ich nichts.Immer wieder ein Argument für saisonale und hier angebaute Lebensmittel,oder?

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Die IG Metall in Wiesbaden-Limburg hat eine schöne Übersicht zu den unterschiedlichen sozial- und steurpolitischen Forderungen der Parteien gestaltet. Das Ergebnis ist eindeutig: DIE LINKE überzeugt am meisten!

Und wer macht da wohl am wenigsten Angaben? Hahaha

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BRAVO  also ich bin dabei…Mich nervt das ungeheuer das einem von überall die Werbung ins Gesicht springt.

Ziel: Volksentscheid

Initiative will werbefreies Berlin

Die Leuchtreklame der Mercedes-Benz Arena ist weithin sichtbar – vielen ist sie darum ein Dorn im Auge. Wenn es nach der Initiative Berlin Werbefrei geht, wird eine solch überdimensionierte Werbefläche in der Stadt künftig unterbunden.

Am Montag hat die Initiative einen Gesetzentwurf zur Regulierung von Werbung im öffentlichen Raum zur amtlichen Kostenprüfung eingereicht, mit dem Ziel einen Volksentscheid über die Werbeflächen in Berlin durchführen zu können.

 

Mehr Infos im Netz:

 Quelle: Radio1
Beitrag hier:

https://www.radioeins.de/programm/sendungen/die_schoene_woche/_/initiative-will-werbefreies-berlin.html

 

Beispiele wo es ohne Werbung geht.

http://werbung-nein-danke.com/ermutigende-beispiele/

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Ich denke das wir alle mal nur noch die Partei wählen sollten,die sich wirklich für mehr Gerechtigkeit einsetzen….Oder? So zahlt kein Bundestagsabgeordneter in die Rentenkasse ein. Auch die Beamten nicht. Aber ich zb. gehe mit 854 € Nettorente ( von der Rente werden 11%  Kranken-, und Pflegeversicherung) abgezogen mal in meinen wohlverdienten Ruhestand….Aha, und das nach 38 Berufsjahren. Möchte kleinen Denkanstoß damit mal geben.

 

Die Bezahlung von Bundestagsabgeordneten ist nicht einfach zu überschauen. Denn neben der regulären Entschädigung gönnen sich die Volksvertreter eine Reihe versteckter Nebenleistungen, die den Wert des eigentlichen Politikersalärs noch übertreffen können. Wir bringen Licht ins Dunkel:

Abgeordnetenbezüge

Abgeordnete sind Inhaber eines öffentlichen Amtes. Um dieses finanziell unabhängig von der persönlichen Lebenssituation ausführen zu können, erhalten Bundestagsabgeordnete eine zu versteuernde Diät in Höhe von 9.327 Euro pro Monat. Neu ist das Verfahren, dass seit 2016 die Entschädigung zur Mitte des Jahres automatisch steigt. Die Abgeordneten hatten 2014 beschlossen, ihre Einkünfte an den sogenannten Nominallohnindex zu koppeln, also an die durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten. Damit entgehen sie der öffentlich, strittigen Debatte, die regelmäßig mit der Erhöhung der Diäten verbunden war.

Kostenpauschale

Doch das ist bei Weitem nicht alles. Alle Abgeordneten haben Anspruch auf zahlreiche Nebenleistungen, wofür die Steuerzahler aufkommen müssen. Hierzu zählt die Kostenpauschale, die die Abgeordneten steuerfrei gewährt bekommen und die automatisch jedes Jahr steigt. Sie beträgt derzeit 4.305 Euro monatlich und soll der Finanzierung von Bürokosten im Wahlkreis, Mehraufwendungen am Sitz des Parlaments sowie von Kosten für Repräsentation und Wahlkreisbetreuung dienen. Da es sich um eine Pauschale handelt, spielen die tatsächlich durch das Mandat bedingten Ausgaben letztlich keine Rolle. Denn wer beispielsweise in Berlin oder Umgebung wohnt, braucht keinen Zweitwohnsitz und hat auch entsprechend geringere Fahrtkosten. Bleibt also der mandatsbedingte Jahresaufwand unter 51.665 Euro, wird die Differenz zu einem steuerfreien Zusatzeinkommen. Unfair ist zudem, dass für die Kostenpauschale der Abgeordneten vollständig die Steuerzahler aufkommen müssen, diese selbst jedoch, bei gleich hohen beruflichen Aufwendungen, ihre Werbungskosten nur anteilig vom Staat finanziert bekommen. Darüber hinaus müssen die Steuerzahler diese Aufwendungen auch noch bürokratisch dem Finanzamt nachweisen.

Büroausstattung

Neben der Kostenpauschale haben alle Abgeordneten Anspruch auf ein eingerichtetes Büro am Sitz des Bundestages in einer Größe von derzeit 54 Quadratmeter für sich und ihre Mitarbeiter einschließlich Kommunikationsgeräte und Möblierung.

Reisekosten

Bundestagsabgeordnete können alle Verkehrsmittel der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen. Ende 2012 hat der Ältestenrat beschlossen, dass die Netzkarte der Bahn auch für Privatreisen genutzt werden darf. Dadurch können die Abgeordneten kostenlos per Bahn in den Urlaub reisen – die Kosten trägt der Steuerzahler. Im Raum Berlin steht ihnen zusätzlich die Dienstwagenflotte des Bundestags jederzeit zur Verfügung. Außerdem werden die Kosten für Inlandsflüge erstattet.

Sachleistungskonto

Über ein ebenfalls großes Budget können die Abgeordneten für ihre Büro- und Geschäftsausstattung verfügen. Hierzu stehen jedem Abgeordneten 12.000 Euro im Jahr zur Verfügung. Doch können die Abgeordneten darüber nicht nur Schreibmaterial oder Papier besorgen. Vom Steuerzahler finanziert werden auch beispielsweise Kaffeevollautomaten, Digitalkameras, Notebooks, iPads und Navigationsgeräte inklusive deren Einbau im privaten Pkw. Nicht nur das üppige Budget selbst ist kritikwürdig, da den Abgeordneten bereits eine kostenfreie Büroausstattung zugestanden wird. Auch können alle beschafften Gerätschaften hervorragend privat genutzt werden.

Mitarbeiterpauschale

Jeder Bundestagsabgeordnete braucht für seine Arbeit Personal – ob Sekretärin oder Referent. Hierfür werden ihm derzeit rund 20.830 Euro monatlich bereitgestellt. Mitarbeiter, die allerdings mit dem Abgeordneten verwandt, verheiratet oder verschwägert sind, sind hiervon ausgenommen. Ihr Gehalt muss der Abgeordnete selbst zahlen.

Übergangsgeld

Wer aus dem Bundestag ausscheidet, hat automatisch Anspruch auf Übergangsgeld. Die Regelungen sind so ausgestaltet, dass der Abgeordnete sehr weich fällt. Für jedes Jahr der Mitgliedschaft im Bundestag erhält er einen Monat Übergangsgeld und zwar in voller Höhe der Abgeordnetenentschädigung, also derzeit 9.327 Euro. Gedeckelt ist die Bezugsdauer bei 1½ Jahren. Somit können Langzeitabgeordnete nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag bis zu 167.886 Euro kassieren. Allerdings werden ab dem zweiten Monat alle Erwerbs- und Versorgungseinkünfte auf das Übergangsgeld angerechnet.

Der BdSt hält die Regelung für überzogen. Vielmehr sollten Übergangsgelder, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern sollen, nur noch maximal zwölf Monate lang gewährt werden, wobei ein Jahr als Abgeordneter einen Anspruch auf einen Monat Übergangsgeld begründen sollte.

Versorgung

Die Versorgung von Abgeordneten ist für die Steuerzahler ein besonderes Ärgernis. Nirgendwo sonst gönnen sich die Politiker derart generöse Privilegien wie bei der eigenen Altersversorgung. Bundestagsabgeordnete zahlen keine Beiträge für ihre Altersversorgung. Sowohl die Höchstversorgung als auch die jährlichen Steigerungsraten sind übertrieben. Bereits nach einem Jahr im Bundestag erwirbt ein Abgeordneter einen Pensionsanspruch von 233 Euro im Monat. Rechnerisch erhält er pro Jahr Bundestagszugehörigkeit 2,5 Prozent der jeweils aktuellen Entschädigungshöhe. Somit ergibt sich nach 27 Jahren ein Maximalanspruch von 67,5 Prozent der Entschädigung bzw. derzeit knapp 6.300 Euro pro Monat. Auf diese Weise erreichen Abgeordnete bereits nach einem halben „Arbeitsleben“ den maximalen Pensionsanspruch. Zudem können lang gediente Parlamentarier bis zu zehn Jahre vor Erreichen der Altersgrenze abschlagsfrei in Pension gehen.

Systemwechsel

Besser wäre es jedoch, wenn nicht mehr die Steuerzahler, sondern die Abgeordneten selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssten. Dazu wäre ein umfassender Systemwechsel erforderlich, da die Volksvertreter eigene Beiträge in ein eigens dafür eingerichtetes Versorgungswerk, eine private Rentenversicherung oder in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen müssten. Mehr Transparenz sofort und mittelfristig weniger Kosten für die Steuerzahler wären das erfreuliche Ergebnis. Zudem hält es der BdSt für erforderlich, auch die steuerfreie Kostenpauschale zu reformieren. Genauso wie Arbeitnehmer, sollten Bundestagsabgeordnete ihre Aufwendungen einzeln belegen müssen. Diesen Systemwechsel bei Altersversorgung und Kostenpauschale haben Nordrhein-Westfalen und Brandenburg bereits vollzogen. Andere Länderparlamente haben zumindest ihr Altersversorgungsystem reformiert und die Steuerzahler aus der teuren Vollalimentation der Abgeordneten entlassen.

 

Quelle: Bund der Steuerzahler

https://www.steuerzahler.de/Die-Finanzierung-der-Bundestagsabgeordneten/8692c9972i1p525/

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Diskussion in Second Life über das Thema „Meshbody vs Systembody“…Hier der Link zum Livestream in YouTube…Macht alle mit..

 

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Das Färben von Ostereiern ist einer der weit verbreitesten Osterbräuche. Der Ursprung des Ostereis im christlichen Glauben ist bis heute nicht ganz geklärt. Das Ei gilt aber zum Beispiel in der Kunstgeschichte als Symbol für die Auferstehung. Es steht in vielen Religionen für neues Leben und Wiedergeburt, da aus ihm Leben schlüpft. Bereits im alten Rom und Griechenland wurden zu den Frühlingsfesten Eier verziert und Freunden geschenkt und in den Tempeln hingen die bunten Eier als Verzierung.

Den Osterbrauch des Ostereier Verschenkens kann man neben dem Ursprung aus den Schöpfungsmythen verschiedenster Völker auch auf das Mittelalter zurückführen. Hier wurden oft Abgaben an den Lehnsherrn, Lehrer und Kirchenträger mit Eiern ausgezahlt.

Übrigens: Da Eier während der Fastenzeit nach christlicher Tradition nicht gegessen werden durften, wurden die gelegten Eier gekocht, um sie haltbar zu machen. Am Ostersonntag durften dann wieder Eier gegessen werden.

 

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